Zusammenfassung
- Vor allem Eltern dafür (81%)
- Männer am kritischsten (28%)
Gesetzliche Pflicht statt Apell an die Vernunft?
Jedes Jahr verunglücken auf deutschen Straßen 450 Radfahrer tödlich. Der Bundesrat berät nun über eine Helmpflicht für Radfahrer. mingle-Trend fragte nach: Sind die Deutschen für eine Helmpflicht für Radfahrer?
Rund 200 Radfahrer verunglücken jeden Tag in Deutschland. Die Hauptgefahr sind hierbei Stürze auf den Kopf. Dennoch liegt die Helmquote deutlich unter 50%. Die Deutschen sind daher für eine Einführung der Helmpflicht (77%). Knapp die Hälfte der Bürger möchte, dass jeder Radfahrer sich mit einem Helm schützen soll (46%). Ein Drittel (31%) setzt auf die Pflicht nur für Kinder und Jugendliche. Vor allem Eltern (81%) wollen die Helmpflicht für die Radler einführen. Sie setzen vor allem auf die Pflicht für alle Radfahrer (49%) und sind wohl auch eher selbst bereit mit dem Kopfschutz zu radeln. Gegen eine gesetzliche Vorschrift sind hingegen vor allem Männer (28%).
450 Tote und 14 500 Schwerverletzte pro Jahr machen klar: Radfahrer gehören mit zu den verwundbarsten Verkehrsteilnehmern. Wenn die Helmquote trotz zahlreicher Kampagnen pro Fahrradhelm nicht steigt, wird die gesetzliche Pflicht zum Selbstschutz wohl kommen.
Datenbasis der Befragung
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.102 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 19.01.2012 bis 26.01.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe
Autor: Andrea Lieske.
Andrea ist bei respondi für den mingle-Trend mitverantwortlich.











