Zusammenfassung
- Impfmüdigkeit bei den Eltern steigt an
- Kinderlose & Akademiker sind am häufigsten gegen die Impfung
Kleiner Pieks und gut?
Die Grippe trifft jährlich 5% bis 20% der Bevölkerung und gilt besonders für Risikogrippen wie Senioren und chronisch Kranke als gefährlich. Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jedes Jahr mehrere hundert Menschen an den Folgen der Influenza-Infektion. Wirksame Vorbeugung kann die Impfung gegen die Grippe bieten. mingle-Trend fragte die Bürger: Lassen Sie sich dieses Jahr gegen die Grippe impfen? Wer setzt auf die Impfung, wer lehnt sie komplett ab?
Auch in diesem Jahr sind die Deutschen impfmüde: Erst jeder sechste Bürger (17%) ist gegen die Grippe geimpft. Nur weitere 10% haben es noch vor. Die Mehrheit (73%) lehnt die Influenza-Vorsorge ab. Besonders Akademiker (76%) und Kinderlose (80%) halten nichts vom vorsorglichen Pieks. Dies entspricht der Haltung der Deutschen im letzten Winter. Unter den befragten Eltern ist die Impfbereitschaft sogar weiter gesunken, von 35% auf 31% der Menschen mit Kindern.
Bei Fragen zur Grippeimpfung hilft unter anderem das Robert-Koch-Institut weiter.
Datenbasis der Befragung
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.065 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 28.12.2011 bis 02.01.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe











