Politik

13 Februar 2012

Andrea Lieske

80% der Deutschen wollen das Bedingungslose Grundeinkommen

Zusammenfassung

  • Größter Zuspruch von Geringverdienern & Ostdeutschen
  • Vor allem Akademiker & Besserverdiener gegen das „Bürgergeld“

Bürgergeld für alle?

In vielen Ländern wird die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bürger diskutiert. Im neuen mingle-Trend sagen die Deutschen ihre Meinung dazu: Wer will das Grundeinkommen für alle am liebsten sofort? Wer sieht darin eine schöne Idee, aber zweifelt an der Umsetzbarkeit? Und wer spricht sich gegen das Bürgergeld ohne jedwede Einschränkungen aus?

Die überwältigende Mehrheit der Bürger (80%) spricht sich für das bedingungslose Grundeinkommen aus. 31% wollen sogar, dass es sofort umgesetzt wird. Jeder Zweite (49%) hingegen findet die Idee zwar toll, aber leider nicht umsetzbar. Vor allem die Ostdeutschen (86%) und die Geringverdiener (88%) sind Befürworter der Pauschale für alle Bürger. So manches macht die Idee reizvoll: So gibt es zum Beispiel mehr als 100 Formen von staatlichen Transferleistungen, von Hartz Vier bis zu Kindergeld. Die Einführung eines pauschalen Grundeinkommens würde die Bürokratie enorm verringern.

Das Grundeinkommen hat also seine Vorteile – doch die Kosten wären enorm. Wohl aus diesem Grund sind vor allem Akademiker (24%) und Besserverdiener (29%)gegen das bedingungslose Grundeinkommen.

In einer Zeit, in der Arbeitslosigkeit für viele Menschen zur Sackgasse wird, ist die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens vielleicht besonders reizvoll – und doch ferner denn je.

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Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre Stichprobe: 1.037 repräsentativ ausgewählte Personen Erhebungszeitraum: 09.02.2012 bis 13.02.2012 Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe Autor: Andrea Lieske. Andrea ist bei respondi für den mingle-Trend mitverantwortlich.

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23 Kommentare

  1. Urvertrauen sagt:

    Wenn Menschen ein bGe hätten könnten sie auch Zeit in Weiterbildung investieren (ohne anfängliche finanziell Nachteile) und somit hätten wir viel, viel mehr Menschen die höherqualifiziertere Berufe anstreben und somit würden den “Eliten” bewusst werden, das sie genauso wie der Arbeiter ersetzbar wären und somit würde ihr Gehalt auch sinken. Ob sie das wollen????

  2. C. Guthmann sagt:

    @ Markus K.

    Das Modell des “Liberalen Bürgergeldes” (FDP) ist _kein_ bedingungsloses Bürgergeld bzw. Grundeinkommen; im Gegensatz zum “Solidarischen Bürgergeld” (CDU), wobei dieses so niedrig angesetzt ist (600€ netto), dass es eine ganz zentrales Kriterium eines BGEs verfehlt – die existenzsichernde Höhe. M. E. sollte über ein BGE ab 1000 € diskutiert werden.

    Das mit den 80% pro BGE klingt aktuell vielleicht etwas zu hochgegriffen. Von den ü 80.000.000 Einwohnern Deutschlands wissen sehr viele noch nichts von der Idee des BGEs; aber ich bin mir sicher, dass wenn die breite Masse über die Idee aufgeklärt würde, weit über die Hälfte einem BGE zustimmen würden.

    Die Zeit ist reif.

  3. ugh sagt:

    Ich finde die Aussage “Akademiker sind dagegen”, bloß, weil bei ihnen der Anteil um 4 % höher ist als beim Durchschnitt, schon mehr als reißerisch. Unter Akademikern gibt es halt viele Besserverdiener und viele davon sind wiederum elitär und/oder konservativ und können sich nicht in Leute hineinversetzen, denen ihre Fähigkeiten/Möglichkeiten fehlen. Wenn die Frage gelautet hätte, ob Professoren-Gehälter erhöht werden sollten, wäre sicher unter der Gering-Verdienenden Bevölkerung ebenfalls ein größerer Prozentsatz dagegen als bei den Akademikern.

  4. 1 sagt:

    Die FDP ist in keinster Weise für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

  5. Markus K. sagt:

    Hier reden manche von “neoliberal verblendet” und wissen dabei anscheinend nicht, dass auch die FDP mit ihrem “Bürgergeld” ein solches Konzept hat. Der Widerstand kommt hauptsächlich aus der Union und macht damit Versuche in der Richtung für Viele nicht durchsetzbar.

  6. Internetspaziergaenger sagt:

    Hi Decide,

    > Im Kapitalismus kann das BGE nicht funktionieren!

    Und wenn wir nicht im Kapitalismus leben, dann schon?

    > Beispiel:
    > Kaufmann 1800€ Gehalt + 1100BGE = 2900€
    > Könnt ihr mir das bitte erläutern?

    Am besten ist es immer, man überlegt selbst, ob und wie es funktionieren könnte. Meist kommt man dann schon dahinter. Es gibt allerdings auch Bürger, die händeringend etwas suchen, was ein solches Grundeinkommen unmöglich macht. Da weiß man immer nicht, suchen sie für sich selbst den Grund?

    Schon mal davon gehört, daß wir auch Steuern zahlen? Diese Steuern sind progressiv, wer viel Einkommen hat zahlt entsprechend mehr. Und du kannst dir nicht vorstellen, daß das Steuersystem so umstrukturiert wird, daß ungefähr gilt:

    Eneu = BGE + (Ealt – BGE)

    Das bedeutet, daß das (Netto-)Einkommen sich bei Normalverdienst im Vergleich zu heute kaum erhöhen wird. Gut- und Normalverdiener haben also keinen finanziellen Vorteil. Der einzige Vorteil wäre, daß sie nun zwei Einkommen haben, eins, das immer läuft und eins wie heute. Desweiteren würde erarbeitetes Vermögen bei unvorhergesehener oder bewußter “Arbeitslosigkeit” nicht aufgebraucht werden müssen, auch ändert sich die Unterhaltspflicht usw.

    Grüße

  7. M.S. sagt:

    Genau, das zu reformierende Steuermodell wird in dieser Diskussion gern vergessen und ist ein wichtiger Faktor, der auch, zum Teil, die oft hinterfragte Finanzierbarkeit erklärt.

    Es geht im Wesentlichen darum eine reale Konsumsteuer einzuführen, bei der auf jedes ! verkaufte !
    Produkt, ein zu errechnender Prozentsatz an Konsumsteuer abgeführt wird ( ich glaube in dem Modell sind es 100% ). Das erleichtert nicht nur Handel treibenden und produzierenden Unternehmen das Wirtschaften, da alle “Zwischensteuern” wegfallen, sondern trägt auch noch dazu bei, dass das Hinterziehen von Steuern und auch das Ausnutzen von sogenannten “Steuerschlupflöchern” für “besser Verdienende” oder Unternehmen mit viel Kapital verhindert wird.
    Dabei spielt eine große Rolle, dass Unternehmen, die Rationalisieren und oft dabei Personal abbauen, das Wegfallen von Steuerzahlern und Beitragenden zum Sozialsystem nicht ausgleichen und dadurch eher in einen finanziellen Vorteil geraten, der wiederum durch die verbleibenden Steuerzahler ausgeglichen werden muss!!

    Für die Steuerkontrolle durch das Finanzamt schafft die Konsumsteuer zudem massive Erleichterungen.

  8. Decide sagt:

    @Johannes @KrissFizz

    Ich verstehe eure Argumente nicht.
    “Wer meint, mit dem BGE sein Einkommen zu erhöhen, der hat den Sinn nicht verstanden…”
    “Das BGE kommt nicht obendrauf, sondern wächst in die bestehenden Einkommen hinein.”
    Bedingungslosigkeit bedeutet, das etwas, in diesem Fall das BGE ohne jegliche Bedingung gewährt wird.
    Der Rückschluss ist also, dass unser Kaufmann zusätzlich zu seinem Gehalt das BGE erhält.
    Eben weil an das BGE keine Bedingungen geknüpft sind, jeder erhält es, ganz gleich ob in Arbeit oder nicht. Selbst Götz Werner, würde es bekommen.

    Beispiel:

    Kaufmann 1800€ Gehalt + 1100BGE = 2900€

    Könnt ihr mir das bitte erläutern?

  9. Riccardo sagt:

    Ich glaube nicht recht daran, dass Kreativität durch Geld ins Fliessen kommen wird. Die, die stumpfsinnig vor dem Fernseher hocken und Bier trinken, werden dies mit mehr Geld auch tun. Kreative Menschen finden immer ein Auskommen, selbst als Habenichtse (Strassenmalerei -musik, -theater etc). Weniger Steuern und Reglementierungen wären zielführender, das “Selbstständigmachen” erleichtern statt es zu erschweren.

    Ich werde trotzdem die Piraten wählen, auch die grünen hatten anfangs unausgegorene Ideen im Gepäck. Die Linken mit ihrer Gleichmacherei würde ich niemals wählen, ich kann den grauen, eingemauerten Osten nicht vergessen, obwohl ich im Westen aufgewachsen bin

  10. Johannes sagt:

    “Die Einführung des BGE würde zu einer abrupten Teuerung führen.” FALSCH !

    Das BGE kommt nicht obendrauf, sondern wächst in die bestehenden Einkommen hinein.
    Nur wenige Menschen haben mit BGE mehr Geld als vorher, nämlich die, die vorher weniger hatten.

    Der Witz am BGE ist nicht das Einkommen – das ändert sich für viele nicht – sondern die BEDINGUNGSLOSIGKEIT.

  11. Andrea Lieske sagt:

    Hallo Deliberator,

    danke für Deinen Kommentar! Du hast recht, der mingle-Trend ist ein Online-Medium und daher in erster Linie online-repräsentativ. Durch die quotierten Stichproben wird hierbei die Bevölkerung abgebildet. Eine Vielzahl demoskopischer Studien hat inwzischen die Aussagekraft von Online-Studien belegt.

    Weiterhin viel Spaß bei mingle, Andrea vom mingle-Team

    PS: Ein schönes Beispiel für die Repräsentativität von Online-Umfragen ist unter anderem http://www.yougov.de/news/2012/02/09/nrw-cdu-uberholt-die-spd-der-sonntagsfrage/

  12. Deliberator sagt:

    Eine Onlineumfrage ist nicht repräsentativ, eine Offline Umfrage würde da ein völlig anderes Ergebniss liefern.

  13. KrissFizz sagt:

    Sie meinen DEN Kapitalismus, der sich nun von der größten kommunistischen Macht der Welt Geld borgen muß um den Euroraum zu retten???
    Genau dort liegt nämlich das Problem. Die Werkzeuge der Vergangenheit haben bis jetzt einigermaßen gut funktioniert. Nun scheinen sie nicht mehr zu helfen und es ist notwendig, neue Modelle zu durchdenken. Ewiges Wachstum nennt die Medizin Krebs.

    Ein BGE von 400€ ist natürlich zu wenig. Meiner Meinung nach sollten es 1000€ sein, so wie in vielen Denkmodellen favorisiert.

    Ich denke, es geht auch nicht darum, wie in Ihrem Beispiel beschrieben, dass man von Wohngebiet A nach B zieht, sondern darum, sich die Wohnung in Wohngebiet A weiter leisten zu können!
    Wer meint, mit dem BGE sein Einkommen zu erhöhen, der hat den Sinn nicht verstanden..es geht um eine Grundsicherung.. und wer nach B ziehen möchte, der muß entsprechend verdienen (was mit arbeiten schon lange nichts mehr zu tun hat) ..wie jetzt auch.
    Es stimmt.. ein BGE wird im Kapitalismus nicht möglich sein.. doch 1. der Kapitalismus, wie wir in haben, ist jetzt auch schon nicht mehr möglich und 2. wenn es ein BGE gibt, werden wir nicht mehr im Kapitalismus leben..auch in keinem Kommunismus. Es wird eine Gesellschaftsform sein, die ich als die nächste Stufe bezeichnen möchte.

  14. Thomas sagt:

    leute die gegen das bge sind, sind einfach nur langweilige verbitterte snobs die kein vertrauen in andere menschen haben. es sind auch meistens diese, die sich ihr leben lang den hintern aufreißen mussten um an geld zu kommen und an ihren fetten schlitten. es ist schon klar das diese leute es einem nich gönnen.das is nur der stolz. aber da pfeif ich drauf. ich werd voll die sau raus lassen und mit den obdachlosen ne dicke party feiern.:D und dann werd ich mir das aufbauen wovon ich schon immer geträumt hab.und diesen unkreativen halsabschneidern zeigen was anständig ist.
    und wenn das dann jeder tut, kanns nur ne bessere welt werden. wer jetz schiss vor freiheit hatt, wird sie nie begreifen.

  15. Dorothea Apel sagt:

    Danke Bernhard! Du sprichst mir aus der Seele. Und sicher auch all jenen, die in unserer ach so reichen Bundesrepublik an der unteren Einkommensgrenze rumvegetieren. Als Leben kann man es nämlich nicht bezeichnen, wenn man kaum den ganzen Monat zu Essen hat und auf alles verzichten muss, was das Menschsein ausmacht.( Museen, Konzerte, Kultur, Kino, Reisen usw.)
    Und, wenn ich nach fast 40 Berufsjahren einmal Altersrente bekommen sollte, hole ich mir den “Rest” vom Sozialamt in Form von Grundsicherung. Beruf? Ja, zwei qualifizierte Facharbeiter! Aber – für die meisten freien Arbeitsplätze bin ich “überqualifiziert” und zu alt.

  16. Decide sagt:

    BGE ist eine ganz furchtbare Idee!
    Die Einführung des BGE würde zu einer abrupten Teuerung führen. Das Geld würde in einer selten gesehenen Geschwindigkeit an Wert verlieren.
    Ein kleines Beispiel:

    Sie sind Verkäufer im Einzelhandel.
    Sie Leben in Wohngebiet A, wollten aber schon immer in Wohngebiet B leben, da das kulturelle Angebot hier vielfältiger ist.
    Die Mietpreise in Wohngebiet B sind leider zu hoch für sie.
    Nun wird das BGE eingeführt.
    Sie sollten nun über ausreichend Geld verfügen, um ihr Leben in Wohngebiet B bestreiten zu können. Korrekt?
    Unglücklicher Weise sind sie weniger individuell als sie glauben.
    Sie sind nicht der einzige Mensch der nun seine Chance wittert, eine Wohnung in Wohngebiet B zu ergattern. Um genau zu sein können sich die Vermieter aus dem beliebten Wohngebiet nun kaum noch vor den Anfragen retten.
    Der Vermieter ist ein Geschäftsmann und versucht soviel Geld mit seinen Häusern zu verdienen wie nur irgend möglich.
    Im Wissen über die erhöhte Nachfrage nach seinen Wohnungen und im Bewusstsein dessen, dass die möglichen Kunden nun über mehr Geld verfügen, erhöht er die Mietpreise.
    Er erhöht die Miete bis an den Punkt, an welchem alle seine Wohnungen zu einem höchst möglichen Preis vermietet sind.
    Zwar haben sich jetzt die Anfragen reduziert, aber das ist, solange alle Wohnungen vermietet sind sowie unwichtig für ihn.
    Leider sind die Mietpreise nun so stark gestiegen, dass ihr Einkommen nur für ihre alte Wohnung in Wohngebiet A ausreicht, dessen Mietpreise selbstverständlich auch gestiegen sind.
    Dieses Phänomen wird sich auf alle Waren und Dienstleistungen auswirken, bis das Einkommen aus dem BGE quasi keinen Wert mehr hat.
    Für Menschen die auf das BGE angewiesen sind ist dies natürlich eine Katastrophe.
    Noch schlimmer wird es, wenn das BGE gesetzlich stets über der Armutsgrenze liegen muss, denn dann muss ständig Geld nachgedruckt werden, um den Wertverlust auszugleichen.
    Wer nun zusätzlich der Meinung ist das die Linke ein gutes Konzept hat, mit ihren lächerlichen 400€ BGE im Monat, dem kann wohl nicht mehr geholfen werden,

    Im Kapitalismus kann das BGE nicht funktionieren!

  17. Bernhard sagt:

    doch natürlich… “Schöne Idee aber nicht umsetzbar” heißt “ich bin dafür, habe aber Zweifel ob es kommt, da die Menschen jahrezentelang neoliberal verblendet wurden”…

    Ich bin zuversichtlich, da der Verstand letztendlich siegen wird. Die Idee braucht eben noch ein bisschen mehr Zeit. Beschleunigt wird das Ganze dadurch, dass immer mehr Leute sinkende Nettolöhne erfahren oder schon Aufstocken müssen. Wer auch nur ein paar Jahre so verbracht hat, wird das BGE verstehen.

  18. Karl Schulze sagt:

    Die “Idee” des BGE ist in erster Linie eine Weiterentwicklung der Menschlichkeit. Wenn Wir üben, unser Menschsein neu zu denken, wird das BGE wohltuend auf alle sozialen Gegebenheiten einwirken können. Das BGE ist ein KULTURIMPULS, kein Finanztransfer, kein Almosen. Frage: “Was würdest DU arbeiten, wenn Du ein BGE hättest?” Setze Dich damit auseinander, wälze die Frage, frage Dich nach Deinen ureigensten Impulsen zu DEINER Arbeit! Das BGE fordert Dich/Uns auf ganz anderen Gebieten, die wir jetzt noch gar nicht abschätzen können. Es geht um nicht weniger als die Veränderung des menschlichen Bewusstseins. Wir werden durch das BGE viel intensiver zu unserem Mensch-Sein befragt. Und es werden sich viele, viele, viele Fragen auftung……

  19. Tom sagt:

    Ein erstaunliches Ergebnis, dass Akademiker die bestechende Logik nicht nachvollziehen können. Vermutlich sind es keine Selbständigen, die Liquiditätsengpässe bei zögernd zahlenden Kunden mit teuren Krediten überbrücken müssen. Selbstverständlich steichen sie aber den Steuerfreibetrag ein – ihr sozusagen “Grundeinkommen”. Dass bei Besserverdienenden die Sorge weniger groß ist, in finanzielle Not zu kommen, scheint verständlich. Allerdings sollte denen, die von ´Kapitalerträgen leben auffallen, dass sie selbst auch nichts tun,
    Es wird eine Zeit geben, in der Kinder im Geschichtsunterricht erfahren, dass es früher kein BGE gab und sie werden verwundert fragen, wie das sein konnte, da doch jeder essen und trinken muss.

  20. boris sagt:

    Sehr irreführende und faktisch auch nicht korrekte Überschrift “80% der Deutschen wollen das Bedingungslose Grundeinkommen”

    “Schöne Idee aber nicht umsetzbar” heißt nicht wirklich, dass jeder, der diese Antwort gewählt hat, auch dafür ist.

  21. D.W. sagt:

    Die 20%, die dagegen sind brauchen es nicht oder/ und sind noch neoliberal verblendet.
    Zu den 49% kann man nur sagen:
    “Alle sagten: “Das geht nicht.” Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

    Ich sage: Es wäre besser besser für unsere Gesellschaft, wenn wir nicht mehr von der Angst um unsere Existenz getrieben durch unser Leben steuern.

    Es gibt aber in meinen Augen noch etwas vielversprechenderes als das BGE: Das Bandbreitenmodell, eine Mischung aus radikal vereinfachender Steuerreform und Prämiensystem für Arbeitsplätze.

    “Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, daß ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint.”
    (Albert Einstein)

  22. Meister ZerGer sagt:

    “viel wichtiger ist die Frage WAS DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN BRINGT – NICHT WAS ES KOSTET!!!” -Götz Werner
    …keine Angst liebe Leute – funktionieren wird das… es liegt in der Natur des Menschen sich weiterentwickeln zu wollen.

  23. G.D. sagt:

    Was die meisten ja nicht wissen, es geht ja beim Grundeinkommen nicht nur stumpf um ein Einkommen für Leute die wenig haben, sondern es beinhaltet ja auch ein völlig anderes Steuermodell, von dem eigentlich alle profitieren würden. Das wird nur oft vergessen oder unter den Teppich gekehrt…


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