Gesundheit

30 Mai 2011

Allyson Morgan

40% fürchten den Darmkeim EHEC – 35% ändern ihre Essgewohnheiten

Zusammenfassung

  • Vor allem Norddeutsche besorgt um ihre Gesundheit (49%)
  • Nordlichter ändern Gewohnheiten am häufigsten (54%)
  • Eltern besonders beunruhigt und vorsichtig (je 49%)

Eine neue Abkürzung, die nichts Gutes verheißt: EHEC

H5N1, H1N1… Und nun: EHEC. Der Darmkeim hat bereits mehrere hundert Menschen in Deutschland infiziert und mehr als ein Dutzend getötet. Wie gefährlich ist der Keim? Woher kommt die Verseuchung? Gurken aus Holland, Tomaten aus Spanien, Gemüse von überall – viele Menschen sind verunsichert. mingle-Trend fragt nach: Machen sich die Deutschen wegen der EHEC-Infektionen Sorgen um ihre Gesundheit? Ändern die Bürger wegen der Ausbreitung von EHEC-Erkrankungen ihre Essgewohnheiten?

Viele Bürger fürchten EHEC: 40% aller Befragten und sogar jede zweite Frau (49%) sorgen sich um die eigene Gesundheit wegen der Ausbrüche. Männer (32%) und Teenager (35%) machen sich am seltensten Sorgen wegen einer Infektion mit dem Darmkeim. Besonders beunruhigt sind durch die EHEC-Ausbreitung die Norddeutschen (49%). Nicht zu Unrecht: Es wird vermutet, dass der Weg des verseuchten Gemüses über den Hamburger Großmarkt führte. Auch wenn inzwischen auch andere Länder wie die Schweiz und Großbritannien betroffen sind, traten die meisten Krankheitsfälle im Norden unseres Landes auf.

Viele Keime werden über verunreinigte Nahrungsmittel übertragen. Daher ist es unerlässlich Lebensmittel gründlich zu reinigen und auch die eigenen Hände regelmäßig mit Seife zu waschen. Im Falle von EHEC reicht dies jedoch nicht allen: Ein Drittel der Deutschen (35%) hat wegen EHEC seine Essgewohnheiten geändert. Besonders Frauen (53%) und Menschen im stark betroffenen Norden (54%) schränken sich nun ein. Auch Eltern sind besonders vorsichtig (49%) bei der Auswahl und Zubereitung von Lebensmitteln.

Wie gefährlich EHEC ist, zeigt die steigende Zahl Erkrankter. Was können Sie tun? Wägen Sie ab, welche Lebensmittel Sie essen. Reinigen Sie diese gründlich und waschen Sie selbst mit Seife regelmäßig Ihre Hände. Bei ersten Anzeichen von schweren Magenkrämpfen oder blutigem Durchfall, ab ins Krankenhaus.

Mehrere Dutzend Patienten haben bereits fatale Nierenschäden erlitten. Eine Organspende könnte ihnen helfen. Jeder zweite Deutsche ist bereit nach dem Tod Organe zu spenden. Jeder Dritte zögert noch – Sie auch? Informationen dazu finden Sie unter anderem im Internet.

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Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 26.05. bis 30.05.2011
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe
Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.


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