Lifestyle

26 Oktober 2015

Ina Spross

(Ver-)mietet Deutschland über Airbnb?

Zusammenfassung

  • Nur 7% haben bereits eine Unterkunft via Airbnb gebucht
  • 57% der Deutschen bevorzugen andere Unterkünfte für ihren Urlaub
  • 82% der Deutschen wollen ihren freien Wohnraum nicht mit Reisenden teilen

82% der Deutschen wollen keine Reisenden aus aller Welt bei sich beherbergen

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Mit 350.000 lokalen Gastgebern in mehr als 190 Ländern ist Airbnb der erfolgreichste Onlineübernachtungsdienst weltweit. Von San Francisco über Paris bis hin zu London, Millionen Menschen nutzen mittlerweile das Onlineportal, um mit einer App eine Unterkunft zu buchen oder zu vermieten. Der mingle-Trend hat die Menschen in Deutschland gefragt, ob sie bereit wären, durch Anbieter wie Airbnb eine private Wohnung für den Urlaub zu mieten bzw. zu vermieten.

Seit 2008 macht das Start-up Airbnb aus Silicon Valley Hotels und Pensionen weltweit Konkurrenz. Doch laut einer repräsentativen mingle-Trend Umfrage bevorzugen die meisten Deutschen (57%) immer noch andere Unterkünfte für ihren Urlaub. Nur rund 7% der Befragten haben angegeben, dass sie bereits eine Wohnung über Anbieter wie Airbnb gemietet haben. Hingegen würden 27% es nicht ausschließen, in Zukunft einen Onlineübernachtungsdienst zu testen. Eine echte Alternative zu Hotels und Pensionen scheinen die Gastgeber-Portale für die 20 bis 29-Jährigen zu sein: 11% haben bereits eine private Wohnung für den Urlaub gemietet und 42% würden es auch zukünftig in Betracht ziehen.

 

Außerdem haben die Ergebnisse der Umfrage gezeigt, dass noch weniger Deutsche (16%) dazu bereit wären, ihre Wohnung einem Fremden zur Verfügung zu stellen. Auch wenn 3% die Möglichkeit nicht ganz ausschließen, kommt es für 82% nicht in Frage, Reisende aus aller Welt zu beherbergen.

 

Ob eine komfortable Luxusvilla, ein einfaches Sofa oder ein Baumhaus mit Blick aufs Wasser, die Onlineübernachtungsdienste wie Airbnb locken die Besucher mit den ausgefallensten Reisezielen und Übernachtungsmöglichkeiten. Dabei rücken kommerzielle Strukturen und rechtliche Verpflichtungen bei den Start-ups wie Airbnb oftmals in den Hintergrund. Doch bis jetzt stößt das Business Model der Gastgeber-Portale insgesamt auf positive Resonanz bei ihren Nutzern: Es erlaubt den Gastgebern, etwas dazuzuverdienen, und Reisenden bietet es eine günstige Alternative zu oftmals überteuerten Hotels.


Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 22.10.2015 bis 26.10.2015
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe
Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.


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