Wirtschaft

27 Januar 2016

Ina Spross

Am Arbeitsplatz privat im Internet surfen: 57% wagen es!

Zusammenfassung

  • 57% der Deutschen surfen oder chatten am Arbeitsplatz
  • 72% der 20 bis 29-Jährigen surfen am Arbeitsplatz
  • Mehr Männer als Frauen surfen während der Arbeitszeiten(41% zu 36%)
  • Umso älter, desto vorbildlicher verhalten sich die Arbeitnehmer im Büro

72% der 20 bis 29-Jährigen surfen oder chatten privat am Arbeitsplatz

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Eine dringende persönliche E-Mail versenden, ein Schnäppchen im Online-Shop oder ein kurzer Chat mit Freunden auf Skype, das Internet bietet uns die Möglichkeit mit nur wenigen Klicks die unterschiedlichsten Dinge zu erledigen - und das auch vom Arbeitsplatz aus, vorausgesetzt man arbeitet mit einem PC. Können die Deutschen der Versuchung des privaten Surfens am Arbeitsplatz widerstehen oder sind ein paar Klicks mal hier mal da bereits gang und gäbe? Der mingle-Trend hat nachgefragt!

Laut einer aktuellen mingle-Trend Umfrage surfen oder chatten 57% der Deutschen am Arbeitsplatz. Vor allem die 14 bis 29-Jährigen vertreiben sich gerne die Zeit während der Arbeitszeit im Internet. Unter ihnen surfen oder chatten rund 70 Prozent im Büro. Außerdem surfen deutlich weniger Frauen als Männer im Internet (36% zu 41%). Auffällig ist außerdem, dass Männer weniger Interesse am Chatten haben als Frauen. Außerdem geht aus den Ergebnissen hervor, dass sich die älteren Arbeitnehmer im Büro am vorbildlichsten verhalten. Ab 40 Jahren aufwärts chattet oder surft nur jeder zweite Deutsche am Arbeitsplatz.

Ist eine Kündigung wegen privater Internetnutzung in Deutschland möglich? Experten zufolge ist, wenn ein konkreter Verdacht auf Arbeitszeitbetrug besteht, eine Überprüfung durch den Arbeitgeber rechtmäßig. Nach einer ersten Abmahnung ist eine ordentliche Kündigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz sogar durchaus möglich. Andererseits hat der Arbeitgeber nicht das Recht, das Surfverhalten seiner Angestellten ohne weiteres zu überwachen. Dies würde gegen das deutsche Datenschutzgesetz verstoßen und als Eingriff in die Privatsphäre gelten. Trotzdem gibt es nicht selten Fälle, bei denen beispielsweise eine private Facebook-Nutzung am Arbeitsplatz die Kündigung eines Angestellten rechtfertigt.


Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen Erhebungszeitraum: 11.12.2015 bis 14.12.2015 Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.

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1 Kommentar

  1. Steini sagt:

    Warum gibt es überhaupt die Möglichkeit, am Arbeitsplatz private Sachen zu erledigen? Und wenn schon mal die Möglichkeit besteht, dann sollte man einfach den Vorgesetzten fragen, ob die Möglichkeit besteht. Damit geht man jegliche Art von Schwierigkeiten aus dem Weg.


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