Digitale Welt

26 Juni 2012

Allyson Morgan

Elektronische Spiele: PC Games schlagen Wii & Co.

Zusammenfassung

  • Menschen in jedem Alter nutzen vor allem den PC zum Zocken
  • Konsolen vor allem bei Jüngeren in
  • Handhelds haben die wenigsten Fans

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Längst vorbei sind die Zeiten, als Computer riesige Kästen waren und Fans von Computerspielen als seltsam galten. Laut dem neuen mingle-Trend spielt die Mehrheit der Deutschen (70%) gerne elektronische Spiele. Wir wollten es genau wissen: Konsole, Handheld oder PC, welches ist das beliebteste Spielemedium der Deutschen?

Der PC liegt klar vorn: 69% nutzen ihn auch für das „Zocken“. Vor allem bei Älteren ist er mit Abstand das beliebteste Gerät zum Spielen. Kein Wunder, schließlich benutzen viele Menschen täglich den Rechner. Ähnlich omnipräsent sind auch Mobiltelefone, auf denen sich immerhin die Hälfte der Befragten (50%) die Zeit mit Spielen vertreibt. Browser Games sind hingegen vor allem für die jüngere Zielgruppe interessant. Sicher scheint, dass der Markt für die oft kostenlosen Online-Spiele weiter wächst. Anbieter von Spielen wie „Grepolis“ und „World of Tanks“ investieren inzwischen auch in großangelegte TV-Kampagnen.

Abseits von Handy und Computer zeigt sich ein anderes Bild: Geräte, die vor allem dem Spielen dienen, sind vor allem etwas für die Jüngeren. So sind Menschen bis 40 Jahre auch die größten Fans von Konsolen wie Wii und Playstation. Abgeschlagen folgen die sogenannten „Handhelds“ wie der gute, alte Gameboy, die aber zumindest bei den Teenagern eine große Fangemeinde haben (34%).

Eines zeichnet viele erfolgreiche elektronische Spiele aus: Gemeinsames Spielen ist zumeist möglich. Ob allein oder in der Gruppe, ob beim Aufbau eines Imperiums oder beim Tanzen zu „Just Dance“, wir wünschen viel Spaß!



Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.048 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 21.06.2012 bis 25.06.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe


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