Politik

7 Dezember 2015

Ina Spross

Große Mehrheit der Deutschen ist für E-Zigaretten Verbot am Arbeitsplatz

Zusammenfassung

  • 75% der Deutschen sind für ein E-Zigaretten Verbot im Büro
  • Jeder Vierte gegen eine Einschränkung
  • Je jünger die Befragten, desto eher sind sie für ein Rauchverbot (82%)

Sollten E-Zigaretten am Arbeitsplatz verboten werden?

In öffentlichen Räumen und den meisten Unternehmen gilt längst ein flächendeckendes Rauchverbot. Doch bislang sind die für die Tabakwaren geltenden Vorschriften nicht auf E-Zigaretten und Liquids anwendbar. Auch das Genießen von elektronischen Zigaretten in öffentlichen Gebäuden ist bisher noch eine rechtliche Grauzone. So ist das Rauchen einer E-Zigarette am Arbeitsplatz beispielsweise noch erlaubt. Der mingle-Trend hat die Menschen in Deutschland gefragt, ob sie für oder gegen ein E-Zigaretten Verbot im Büro sind.

In der Tat könnte der Chef das Rauchen von E-Zigaretten nicht einfach so verbieten, da die Gefahren für Dritte nicht mit denen des Zigarettenqualms vergleichbar sind. Doch was denken die deutschen Arbeitnehmer, wenn der Kollege am Nachbarschreibtisch anfängt eine E-Zigarette zu rauchen bzw. zu dampfen? Eine repräsentative Umfrage unter tausend Personen hat gezeigt, dass 75% der Deutschen für ein E-Zigaretten Verbot am Arbeitsplatz sind. Hingegen ist jeder Vierte gegen eine strengere Regulierung der E-Zigarette und befürwortet es, wenn im Büro geraucht wird. Auffällig ist, dass sich beide Geschlechter diesbezüglich einig sind und vor allem Jugendliche sich als besonders raucherfeindlich herausgestellt haben. Während es die älteren Generationen weniger stört, wenn im Büro geraucht bzw. gedampft wird (75%), sind 82% der 14 bis 19-Jährigen gegen den Konsum von E-Zigaretten am Arbeitsplatz.

Um Tabakprodukte für Jugendliche möglichst uninteressant zu machen, wird im Bundestag derzeitig über eine Einheits-Zigarettenschachtel mit Schockbildern debattiert. In Irland und Großbritannien ist das „Plain Packaging“ bereits Gesetz. Auch Frankreich hat die Einführung neutraler Zigarettenschachteln ab Mai 2016 bereits beschlossen. Was ist Ihre Meinung zum Tabakkonsum in Deutschland? Denken Sie, dass der Verkauf von elektronischen und herkömmlichen Zigaretten noch weiter eingeschränkt werden sollte?


Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen Erhebungszeitraum: 27.11.2015 bis 30.11.2015 Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.

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2 Kommentare

  1. Tina sagt:

    Ich bin dafür, daß in deutschen Büros und Firmen gedampft werden darf!
    Niemand wird geschädigt, wenn ich meine elektronische Zigarette benutze, abgesehen von mir, eventuell.
    Der Wasserdampf ist geruchsneutral, es legt sich kein Nikotinfilm auf den Möbeln ab uvm.
    Viel schlimmer finde ich Alkohol- und Knoblauchfahnen, die vom Nachbarschreibtisch herüber „stinken“.

  2. Dr. Dee sagt:

    Dampfen ist nicht gleich Rauchen, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Lasst die Arbeiter am Arbeitsplatz dampfen, sonst rauchen diese auf den Toiletten oder wie Kinder dreist auf dem Schulhof. Als kleiner Denkanstoß weise ich darauf hin, das Deos, Parfüme und Haarsprays etc. faktisch die größte Gefahr sind für Mitwelt und Mensch.


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