Sport

9 Januar 2012

Allyson Morgan

Jeder Dritte will weniger Fußball im Fernsehen

Zusammenfassung

  • Jeder Zweite zufrieden mit Anteil von Fußball
  • Nur wenige wollen mehr Fußball im TV

„Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.“ (Bruno Labbadia)

Winterpause heißt keineswegs fußballfreie Zeit: Der Transfermarkt brummt. Von Kaufräuschen ist zu lesen, von Transfercoups, von Fehleinkäufen gar. Und wem das nicht genug ist: Die Europameisterschaft 2012 beginnt in fünf Monaten! Und die Bundesliga startet Ende Januar endlich wieder. Oder leider wieder? mingle-Trend fragte die Deutschen: Ist der Anteil von Fußball bei der Sportberichterstattung zu groß?

Allein der Deutsche Fußballbund (DFB) vertritt mehr als 6,7 Millionen Mitglieder, Millionen Menschen verfolgen jedes Spiel der Nationalmannschaft live im Fernsehen. Einen solchen Zuspruch erreicht kein anderer Sport in Deutschland. Aber liegt das wirklich an der Faszination des runden Leders? Oder schnürt der Primus den anderen „Rand“-Sportarten die Luft ab? Immerhin ist der Anteil von Fußball im TV Für jeden dritten Deutschen (34%) zu groß. Vor allem Frauen (38%) wünschen sich, dass weniger über diese Ballsportart berichtet wird.

Über Fußball gibt es mehr Klischees als Spieler auf dem Feld. Eines davon: Fußballer sind dumm, Fans auch. „Fußball ist wie Schach. Nur ohne Würfel.“ soll zum Beispiel Nationalspieler Lukas Podolski gesagt haben. In Wahrheit hat ihm ein Karikaturist diese Perlen der Weisheit in den Mund gelegt. Bildung und Fußball ein Widerspruch? Nein, beim Fußball scheinen alle gleich: Sowohl Menschen mit niedriger Bildung (45%) als auch Akademiker (48%) sind größtenteils zufrieden mit dem Anteil von Fußball. Mehr Fußball im TV wünschen sich nur wenige (7% bzw. 5%).

Sie gehören zu den Fußballverrückten und haben Lust auf mehr Zitate wie Möllers Bonmot „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien“? Dann empfehlen wir zum Beispiel diese Zitatsammlung rund um das Runde und das Eckige.


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Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.083 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 04.01.2012 bis 10.01.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe


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