Unterhaltung

18 September 2012

Allyson Morgan

Jeder Zweite schaut gerne den „Tatort“ – aber 20 Kommissare sind einfach zu viel für viele Fans (55%)

Zusammenfassung

  • Vor allem Ältere lieben die Krimireihe
  • Jüngere tun sich schwer mit dem Format
  • Hohe Anzahl an Ermittlern ist umstritten

„Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett …“

Die Dialekte. Die Kommissare. Die Titelmelodie. Die Krimireihe „Tatort“ ist ein Klassiker und aus der deutschen Fernsehlandschaft kaum wegzudenken. Am Sonntag startet ein neues Team, gleich vier Ermittler gehen in Dortmund auf Verbrecherjagd. mingle-Trend fragte nach: Wer schaut gerne Tatort? Und sind 20 Ermittlerteams eigentlich zu viel für die Fans?

Seit 1970 sind mehr als 800 Tatort-Folgen ausgestrahlt worden und begeisterten Millionen Zuschauer. Kein Wunder also, dass jeder fünfte Deutsche (21%) sich selbst als „Fan“ bezeichnet und möglichst alle Sendungen schaut. Weitere 36% schauen ab und zu in den Sonntagskrimi rein. Vor allem bei den Zuschauern jenseits der 60 Jahre ist die Reihe ein Straßenfeger: 35% sind Fans und weitere 41% Gelegenheitszuschauer.

Die Umfrage zeigt jedoch auch: Die Tatort-Macher müssen etwas tun, um jüngeres Publikum an das alte Format zu binden. Nur 7% der Teenager sind Tatort-Fans, ganze 63% sehen die Sendung nie. Ob neue Kommissare die Lösung sind? Für gleich fünf neue Ermittlerteams beginnt demnächst die Mörderjagd. Ob Til Schweiger & Co. als Hauptdarsteller wirklich neue Zuschauergruppen gewinnen können, wird sich dann zeigen.

Unter den Fans der Reihe ist die hohe Anzahl von Kommissaren und damit die abwechselnd auf der ARD gezeigten Einzelserien umstritten. Bald 20 verschiedene Teams überfordern viele Zuschauer: 55% der Fans sagen, es sind einfach zu viele verschieden Schauplätze und Ermittlertruppen. 42% finden die Anzahl passt genau, während nur sich 3% sogar noch mehr Kommissare wünschen.



Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.033 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 13.09.2012 bis 17.06.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe


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