Digitale Welt

21 September 2015

Allyson Morgan

Online-Videoportale besitzen beinahe komplette Zustimmung bei Jugendlichen

Zusammenfassung

  • 65 Prozent der Jugendlichen benutzen Online-Videoportale
  • Frauen und Männer nutzen den Service gleich viel
  • 1/3 lehnen es lieber ab

Je älter, desto weniger Interesse

Keine Werbung und eine schier endlose Zahl an Filmen, die man ausleihen oder auch einfach so für eine monatliche Gebühr im Internet anschauen kann? Das ist die Welt der Online-Streaming Portale. Mit Watchever, Maxdome, Amazon-Prime und Netflix ist der Markt hart umkämpft und eine Übersicht fällt einem sichtlich schwer. Doch wer nutzt diese Online-Videotheken und wie oft?

Mit dieser Thematik hat sich der mingle-Trend schon einmal vor zwei Jahren auseinandergesetzt und es fällt auf, dass ein Wandel im Unterhaltungsprogramm stattfindet. So wollen fast dreimal so viele Teenager (27%) regelmäßig auf die lästige Werbung verzichten und ihre Serien dann schauen, wenn ihnen danach ist. So ergeht es auch 43 Prozent der restlichen Bevölkerung, die regelmäßig oder gelegentlich auf Video-Plattformen zurückgreifen und einem weiteren Viertel, das sich vorstellen könnte, dort ebenfalls einzusteigen.

Die Videoportale haben ihr Image der überteuerten Videodienste verloren und sprechen damit immer mehr Generationen an. So sind lediglich 8 Prozent der 14-19 Jährigen dagegen und erst bei den 30-39 Jährigen steigt die Zahl auf über ein Viertel (26%) an. Skeptisch bleiben die älteren Generationen, die sich nicht mit den On-Demand-Diensten beschäftigen und auf das altbewährte Fernsehen zurückgreifen. Denn nur zwei Prozent der 60-69 Jährigen nutzen diese Art von Videotheken regelmäßig und knapp die Hälfte interessiert sich nicht dafür.

Der Vergleich beider Artikel macht deutlich, dass sich die jüngere Bevölkerung zunehmend davon begeistern lässt und immer mehr Menschen darauf umsteigen. Was haltet ihr von diesem Trend?



Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 17.09.2015 bis 21.09.2015
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe
Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.


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