Politik

6 Oktober 2014

Marjorie Navarro

Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Verteidigungsministerin

Zusammenfassung

  • 48% der Bürger in Deutschland sind unzufrieden mit der Arbeit der Verteidigungsministerin
  • 42% finden, dass sie insgesamt ihre Aufgabe gut macht, aber das Krisenmanagement noch verbessrungsfähig ist

Pannenserie hat am Image der Ministerin gekratzt

Nach der Pannenserie bei der Bundeswehr in den letzten Wochen ist die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stark in die Kritik geraten. So wurde nach den Problemen bei der Unterstützung der Kurden im Irak bekannt, dass ein Großteil der Bundeswehr nur bedingt einsatzbereit ist. Doch wie stark wirken sich die aktuellen Ereignisse auf die Beurteilung der Ministerin aus und wie Beurteilen die Menschen in Deutschland ihre Arbeit insgesamt?

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zeigen deutlich, dass die Ereignisse der vergangenen Woche an dem Image der Ministerin gekratzt haben. 48% der Befragten finden, dass sie ihre Aufgabe nicht zufriedenstellend erledigt. Dabei sind die befragten Männer unzufriedener (53%) als die Frauen (42%). Weitere 42% der Bürger finden, dass sie im Allgemeinen ihre Aufgabe gut macht, aber das Krisenmanagement noch verbessrungsfähig ist. Hier wird deutlich, dass viele Menschen in Deutschland nicht komplett unzufrieden mit der Arbeit von Frau Von der Leyen sind, sondern vor allem das aktuelle Krisenmanagement kritisieren.

Die Ministerin wird sich somit daran messen lassen müssen, wie sie die aktuellen Probleme bei der Bundeswehr in den Griff bekommt und ob sie langfristige Reformen durchsetzen kann. Der mingle-Trend wird diese Entwicklung weiter verfolgen.


Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Online Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahre
Stichprobe: 1000 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 02.10.2014 bis 06.10.2014
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe
Prozentwerte können rundungsbedingt abweichen.


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