Politik

24 Juli 2012

Allyson Morgan

Zeugnis für Familien- & Frauenministerin Schröder: Versetzung akut gefährdet

Zusammenfassung

  • Besonders Eltern (40%) beurteilen Leistung der Ministerin als zu schlecht
  • Jeder Fünfte kennt ihre Arbeit gar nicht

Katastrophales Zeugnis für Kristina Schröders Arbeit

„Watschenweib der Nation“ nannte ein Kommentator Familienministerin Kristina Schröder unlängst. Und es stimmt, die Kritik an der Arbeit der Ministerin kommt spätestens seit ihrem Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ aus allen Lagern. Ob Feministinnen oder Hausfrauen, ob Anhänger der CDU oder nicht, Kristina Schröder polarisiert. mingle-Trend fragte die Deutschen: Wie bewerten Sie die Arbeit der Familien- und Frauenministerin?

Versetzung gefährdet? 35% der Deutschen schreiben Kristina Schröder nur eine 5 oder 6 ins Zeugnis. Besonders Eltern (40%) zeigen sich enttäuscht vom Wirken der Frau, die ihre erste Fürsprecherin sein sollte. Ein Grund dafür ist sicher auch ihre Rolle im Streit um das Betreuungsgeld: Sie ist dagegen, hält sich aber aus Koalitionstreue zurück. Zum Bild der Ministerin tragen auch ihr umstrittenes Buch, die unbegründete Entlassung einer langjährigen Mitarbeiterin und der Streit um eine Extremismusklausel für Initiativen gegen Rechts bei. Auch der jüngste Schröder-Vorschlag für eine Sperrstunde um 20:00 für Jugendliche unter 16 Jahren wurde kontrovers diskutiert.

Auch die andere, von ihr vertretene Gruppe zeigt sich desillusioniert: Nur 4% der Frauen finden, dass Schröder einen guten oder sehr guten Job macht. Hingegen halten 31% der Frauen ihre Arbeit für ungenügend. Weitere 28% der Frauen und insgesamt 22% aller Bürger kennen Schröders Arbeit gar nicht und können sie nicht einschätzen.

Und wer kennt das nicht aus der Schulzeit: Kennt der Lehrer den Schüler nicht, ist das auch kein gutes Zeichen. In diesem Fall wohl weder für Kristina Schröder noch für die von ihr vertretenen Frauen und Familien.



Datenbasis der Befragung

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre
Stichprobe: 1.073 repräsentativ ausgewählte Personen
Erhebungszeitraum: 19.07.2012 bis 23.07.2012
Erhebungsverfahren: Online-Umfrage, Quotenstichprobe


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